Impfung gegen keuchhusten
Antibiotika verkürzen die Dauer der Ansteckungsfähigkeit auf etwa 3 bis 7 Tage ab Beginn der Behandlung.
Antibiotika verkürzen die Dauer der Ansteckungsfähigkeit auf etwa 3 bis 7 Tage ab Beginn der Behandlung.
Die Zeit zwischen Infektion und Ausbruch der Erkrankung beträgt meist 9 bis 10 Tage, 6 bis 20 Tage sind möglich.
Keuchhusten (Pertussis) kann sehr langwierig sein und Wochen bis Monate andauern. Die Antikörperkonzentration ist zum Zeitpunkt der Schwangerschaft nicht ausreichend, um für das Kind den sogenannten Nestschutz zu gewährleisten.
Hat sich eine Frau bis zur Geburt des Kindes nicht gegen Keuchhusten impfen lassen, raten Mediziner zu einer Impfung in den ersten Tagen nach der Geburt.
Der Grund für die Impfempfehlung für Schwangere ist einleuchtend: Die gebildeten Antikörper werden auf das Neugeborene übertragen.
Sie erhalten die Pertussis-Impfung im Alter von zwei, drei, vier und elf Monaten.
Hinweis:
Nicht alle für die Grundimmunisierung vorgesehenen Impfstoffe sind für das reduzierte „2+1-Impfschema“ zugelassen. Diese wäre zum Beispiel ratsam, wenn ein Kind Kontakt zu einem Erkrankten im gleichen Haushalt hat.
Kinder, die vor der vollendeten 37.
Eine erneute Ansteckung und Erkrankung sind daher möglich.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Grundimmunisierung gegen Keuchhusten (Pertussis) möglichst früh im Säuglingsalter. Jugendliche und Erwachsene spielen als Überträger des Erregers eine wichtige Rolle.
Keuchhusten kommt ganzjährig vor.
Auch bei vollständig geimpften Kindern und Jugendlichen mit engem Kontakt zu Erkrankten im Haushalt oder in Gemeinschaftseinrichtungen kann eine Impfung erwogen werden, wenn die letzte Impfung länger als 5 Jahre zurückliegt.
Stand: 26.02.2024 (#10114)Impfungen sind eine wirksame und sichere Möglichkeit, Infektionskrankheiten zu verhindern.
Einer der Gründe ist die unzureichende Umsetzung der empfohlenen Auffrischimpfungen bei Jugendlichen und Erwachsenen. Bei ihnen kann Keuchhusten einen Atemstillstand auslösen.
Hinweis:
Aufgrund dieser teils lebensgefährlichen Komplikationen ist die Impfung gegen Pertussis sehr wichtig. Die Krankheit wird daher oft nicht erkannt, Erkrankte können aber andere unbemerkt anstecken.
Danach ist die Grundimmunisierung abgeschlossen.
Später erfolgen Auffrischungsimpfungen gegen Keuchhusten.
Auch bei vollständig geimpften Kindern und Jugendlichen, bei denen die letzte Impfung mehr als fünf Jahre zurückliegt, ist bei Ansteckungsgefahr eine erneute Keuchhusten-Impfung sinnvoll. Das bezeichnet man als Chemoprophylaxe.
Es werden dabei vorsorglich die gleichen Antibiotika (Azithromycin, Clarithromycin oder Erythromycin) gegeben, die bei einer tatsächlichen Erkrankung empfohlen werden.
Rund 60 Prozent aller Krankheitsfälle betrifft Personen ab 18 Jahren. Nebenwirkungen treten nur noch sehr selten auf.
Es ist möglich, dass sich nach der Keuchhusten-Impfung an der Einstichstelle eine Rötung, Schwellung oder kleine Verhärtung bilden. Diese lokalen Nebenwirkungen klingen meist innerhalb weniger Stunden von allein wieder ab.
Bei manchen Impflingen erhöht sich die Körpertemperatur.