Warum riecht schweiß sauer


Die „Stinker“ müssen sofort auf eine Intensivstation, um nicht in ein diabetisches Koma zu verfallen.

Vielerlei Gerüche

Diabetiker-Schweiß riecht wie Nagellackentferner, sprich nach Azeton. Der eher beißende Körpergeruch beim Mann wird entscheidend beeinflusst vom Hormon Testosteron – während der säuerliche Schweißgeruch bei Frauen unter anderem auf den Einfluss von Östrogen zurückzuführen ist.

Saurer Schweiß als Krankheitsanzeichen

Wenn der Schweiß sauer riecht, kann neben der Ernährung oder den Hormonen auch eine Krankheit die Ursache sein.

Oft ist ein Mangel an Mineralstoffen die Ursachen.

Sie können dem vorbeugen oder entgegen wirken, wenn sie Natrium reduzieren und viel Obst wie frisches Gemüse zu sich nehmen.

Ein pH-Wert von 7,4 im Blut gilt bei Menschen als optimal. Saurer Schweiß zeichnet sich dadurch aus, dass er einen anderen Geruch hat und auf Veränderungen in der Körperchemie hinweisen kann.

Normalerweise hat Schweiß einen neutralen oder leicht salzigen Geruch.

Die auf Antitranspirante.de zur Verfügung gestellten Inhalte und Informationen sind sorgfältig erarbeitet und werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Richtigkeit überprüft und aktualisiert. Stress bedeutet einen Anstieg des Adenalins, das wiederum regt die Schweißproduktion an. Der „typische“ säuerliche Körpergeruch von Alkoholikern, auch als „Altmännerschweiß“ bezeichnet, liegt nicht notwendig an mangelnder Hygiene.

Der Alkoholmissbrauch stört vielmehr den Stoffwechsel, Leber und Nieren können ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen, und der Körper versucht, die überschießende Säure durch den Schweiß abzubauen.

Wichtig ist es, auf den eigenen Körper zu hören und die Ursachen dieses Phänomens zu identifizieren. phil. Utz Anhalt, Barbara Schindewolf-Lensch

Quellen:

  • Roland M. Schaefer; Markus Kosch: „Störungen des Säure-Basen-Haushalts: Rationale Diagnostik und ökonomische Therapie“, in: Deutsches Ärzteblatt, Volume 102 Issue 26, 2005, Deutsches Ärzteblatt
  • Wolfgang Legrum: Riechstoffe, zwischen Gestank und Duft: Vorkommen, Eigenschaften und Anwendung von Riechstoffen und deren Gemischen, Vieweg+Teubner Verlag, 2011
  • Abdur Rehman: Handbuch der homöopathischen Arzneibeziehungen, Thieme, 2007